Die Addison Krankheit beim Hund

Von | 12. März 2026

Unsere Hunde sind treue Begleiter. Doch auch sie können krank werden. Eine seltene, aber ernste Krankheit ist die Addison Krankheit beim Hund. Sie betrifft die Nebennieren. Diese Störung kann viele Symptome verursachen, die oft schwer zu erkennen sind.

Was ist die Addison Krankheit bei Hunden?


Die Addison Krankheit ist eine Autoimmunerkrankung. Dabei produzieren die Nebennieren nicht genug Steroidhormone. Die Krankheit zeigt sich meist bei jungen oder mittelalten Hunden. Ohne Behandlung kann sie lebensbedrohlich sein. Deshalb ist es wichtig, die Krankheit früh zu erkennen.

Ursachen der Addison-Krankheit bei einem Hund

Die Addison Krankheit ist eine Störung des Hormonsystems. Die Nebennierenrinde produziert zu wenige Hormone. Das führt zu niedrigem Natrium und Wasser im Blut. Gleichzeitig steigt der Kaliumspiegel. Wenn die Krankheit nicht behandelt wird, kann sie tödlich enden.

Eine Autoimmunreaktion löst am häufigsten die Addison-Krankheit aus. Dabei greift das Immunsystem die Nebennierenrinde an und zerstört sie. Es gibt auch andere Ursachen. Zum Beispiel Infektionen oder Tumore der Nebennierenrinde. Manchmal sind auch andere Hormondrüsen oder das Hypothalamus-Hypophysen-System betroffen.

Symptome der Addison Krankheit beim Vierbeiner

Die Symptome der Addison-Krankheit beim Hund sind unterschiedlich, daher unterscheidet man klassische und atypische Symptome. Die klassischen Symptome treten am häufigsten auf und helfen somit bei der Diagnose. Atypische Symptome sind hingegen seltener und weniger typisch für die Krankheit.

Klassische Symptome der Addison Krankheit sind unter anderem:

  • Appetitlosigkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Lethargie
  • Schwäche
  • Muskelschwund
  • Gewichtsverlust

Diagnose der Krankheit

Die Diagnose der Addison Krankheit beim Hund ist oft schwierig. Denn die Symptome sind unspezifisch und entwickeln sich langsam. Die Krankheit kann sich in Phasen zeigen, in denen Symptome kommen und gehen. Wenn der Tierarzt Addison vermutet, führt er Bluttests durch. So prüft er die Hormone im Körper. Diese Tests helfen auch, andere Krankheiten auszuschließen.

Ein wichtiger Test ist der ACTH-Stimulationstest. Dabei bekommt der Hund das Hormon ACTH gespritzt. Danach wird das Cortisol im Blut gemessen. Bei gesunden Hunden steigt der Cortisolwert. Bei Hunden mit Addison bleibt er niedrig.

Ein weiterer Test ist der Schilddrüsenhormon-Stimulationstest. Hier wird das Hormon T4 gespritzt. Danach misst man das Hormon T3 im Blut. Bei gesunden Hunden steigt T3. Bei Hunden mit Addison bleibt der Wert niedrig.

Behandlung der Addison Krankheit

Die Addison-Krankheit ist ernst, deshalb braucht sie eine sorgfältige Behandlung und regelmäßige Kontrollen. Ziel ist es, die Symptome zu lindern. Gleichzeitig sollen die Hormone im Körper ausgeglichen werden. Die Behandlung erfolgt meist mit Medikamenten, doch manchmal ist auch eine Operation nötig. In den meisten Fällen kombiniert man beide Methoden, um bessere Erfolge zu erzielen. Medikamente sind Glukokortikoide, Mineralokortikoide und andere Hormone. Glukokortikoide gibt es als Tabletten oder Spritzen, während Mineralokortikoide oft als Nasenspray oder Injektionen verabreicht werden. Weitere Hormone, die eingesetzt werden, sind Aldosteron und Fludrocortison.

In schweren Fällen kann eine Operation nötig sein. Zum Beispiel eine Transplantation der Nebennierenrinde. Diese ist aber sehr riskant und wird nur selten gemacht.

Lebenserwartung mit der Krankheit

Die Lebenserwartung von Hunden mit Addison-Krankheit ist meist gut, wenn eine richtige Behandlung erfolgt. Wird die Krankheit jedoch ignoriert, kann sie lebensbedrohlich werden. Die Behandlung ist in der Regel lebenslang und muss konsequent durchgeführt werden.

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