Barsoi

Von | 15. November 2025

Der Barsoi ist eine majestätische Hunderasse. Man kennt ihn auch als russischen Windhund oder russischen Wolfshund. Er stammt ursprünglich aus Russland. Durch seine Größe und Eleganz wirkt er sehr beeindruckend. Wenn er genug frisst, bleibt er kräftig und zufrieden. Er hat lange Beine sowie einen eleganten Körperbau. Sein seidiges Fell wirkt besonders anmutig, weshalb er sehr edel erscheint. Seit Jahrhunderten wird er als Jagdhund eingesetzt, doch gleichzeitig ist er auch ein treuer Begleiter für Menschen. Die Rasse hat eine lange Geschichte, deshalb ist sie bis heute bei Hundeliebhabern weltweit beliebt. Wie bei vielen Windhunden gilt auch der Barsoi als stolz, was sich besonders in seinem Auftreten zeigt. Sein mittellanges, seidiges Haar betont seine Würde, wodurch sein edles Erscheinungsbild unterstrichen wird.gesund und fühlt sich wohl.

Steckbrief eines Barsoi

FCI Gruppe:Gruppe 10 Windhunde
Uhrsprung:Russland
Größe:Rüde: 68 bis 78 cm Hündin: 75 bis 85 cm
Gewicht:Rüde: 25 bis 40 kg Hündin: 34 bis 47 kg
Lebenserwartung:7 bis 10 Jahre
Fell:weich und geschmeidig, Seidig, kurze Locken bildend oder gewellt
Farben:schwarz, weiß, mahagoni, sandfarben, rehfarben
Speichelfluss:normaler Speichelfluss
Körperbau:schlanker, eleganter Körper und ein langer schmaler Kopf
Augen:dunkel,groß und mandelförmig
Ohren:im Verhältnis zum Körper eher klein und nach hinten gewinkelt

Herkunft und Geschichte

Im 17. Jahrhundert würden der Barsoi im Russland zur Hetzjagd auf Hasen, Füchse, Wölfe und sogar Großwild eingesetzt. Durch einen russischen Herzog wurden die edlen Tiere aus Arabien nach Russland importiert. Diese Hunde überlebten allerdings den kalten russischen Winter nicht. Daher nimmt man an das jener Herzog die Tiere mit dem irischen Wolfshund und dem Greyhound kreuzen ließ. Diese Zucht hatte einen großen Vorteil. Die Hunde waren durch ihr dichtes, längeres Fell besser für den Winter gerüstet. So konnten sie auch bei Kälte zuverlässig arbeiten. Von Russland aus wurde der Barsoi als Geschenk in Europa verteilt. Die Zaren verschenkten die Hunde wegen ihrem Temperament und ihrem exotischen Aussehen.

Charakteristisch für den Barsoi

Der Barsoi ist ein sehr gemütlicher und sanfter Hund. Er ist sehr gelehrig und menschenbezogen. Deshalb möchte gerne bei seiner Familie sein. Wird er lange und oft allein gelassen, ist er sehr traurig. Fremden gegenüber sind sie eher ein wenig schüchtern und gehen erstmal auf Abstand. Außerdem sollte man ihm bei Kindern eher eine Eingewöhnungszeit geben. Mit ihm unbekannten Hunden hat er ein wenig Probleme. Des weiteren könnte bei Katzen und anderen Haustieren sein Jagdtrieb hervorkommen. Daher sollten Sie ihn schon im Welpen Alter an Katzen und andere Tiere gewöhnen.

Ein Barsoi der mit einem Maulkorb rennt.

Aussehen des Barsoi

Der Barsoi hat ein langes, weiches, seidiges Fell. An der Hüfte ,an der Vorhand und an den Rippen ist es besonders lang. An den Beinen, am Kopf und an den Ohren ist das Fell kürzer und liegt eng am Körper an. Die Fellfarben reichen von reinem Weiß über Creme, Mahagoni, Sandfarben, Rehfarben bis hin zu schwarz. Wobei das Fell unifarben oder auch gescheckt sein kann. Das Fell des Barsois ist leicht gewellt. Auf der Kuppe und am Schulterblatt hat es zum Teil feine kurze Locken.

Der Barsoi hat einen schlanken, eleganten Körper. Sein langer, schmaler Kopf verleiht dem Hund eine stolze Ausstrahlung. Die Augen des Barsois sind dunkel, groß und mandelförmig. Nase und Lefzen sollten schwarz sein. Seine Ohren sind im Verhältnis zum Körper eher klein und nach hinten gewinkelt.

Das Körpergewicht eines Rüden liegt zwischen 34 und 47 kg. Bei einer Hündin beträgt es 25 bis 40 kg. So gehört der Barsoi zu den großen Hunderassen. Die Körpergröße eines Rüden beginnt bei 75 cm und endet bei 85 cm. Bei der Hündin sind es 68 cm bis 78 cm.

Haltung der Hunderasse

Ein Barsoi ist ein Jagdhund. Deshalb brauchen diese Hunde sehr viel Bewegung. Zum Beispiel auf einer großen Wiese wo er rennen und toben kann. Im Haus verhält er sich zwar meist ruhig, aber kaum geht es raus will er seine Energie los werden. Um den Barsoi auszulasten können Sie an Hunderennen oder an Coursing teilnehmen. Coursing ist eine nachgestellte Jagd. Demzufolge macht jener Jagdtrieb das Halten der Hunderasse ein wenig schwieriger. Sieht ein Barsoi ein Beutetier, kann er plötzlich wegrennen. Dann hat er nur noch die Beute im Kopf. Sein Jagdtrieb ist sehr stark. Deshalb ist Vorsicht beim Freilauf wichtig.

Gesundheitliche Probleme der Rasse

Der Barsoi ist ein recht robuster Hund. Bei den Erbkrankheiten muss man sagen das zwei bekannt sind. Das können eine erblich bedingte Augenerkrankung und eine Schilddrüsenunterfunktion sein. Wie alle große Hunderassen neigt der Barsoi zu Magendrehungen. Aus diesem Grund sollten Sie sein Futter in mehrere, kleine Portionen aufteilen. Auch ist nach dem Essen eine Ruhezeit angesagt. Mit seiner Lebenserwartung von 7 bis 10 Jahren gehört er eher zu der Gruppe mit einer mittleren Lebenserwartung.

Das Gesicht eines Barsoi.

Pflege und Ernährung

Da der Barsoi ein welliges und seidiges Fell hat muss es 2 bis 3 mal in der Woche gebürstet werden. In der Zeit des Fellwechsels verliert der Barsoi sehr viele Haare. Auch seine Haare an den Pfoten Ballen müssen regelmäßig geschnitten werden. Ebenso sollten Sie regelmäßig seine Zähne und Ohren reinigen.

Der Barsoi ist ein sehr anspruchsloser Hund, was seine Ernährung anbelangt. Sein Futter sollte hauptsächlich aus Fleisch bestehen. Damit er genügend Nährstoffe bekommt sind zusätzlich eine kleinere Menge Gemüse, Kartoffeln und Reis wichtig. Da der Barsoi gern Übergewicht bekommt, sollten Sie Zucker und auch Getreide meiden. Einige Barsois haben auch einen Hang zu Obst und Gemüse. Wenn du deinem Hund etwas Gutes tun willst, gib ihm, was er mag und braucht. Eine gesunde Mischung ist ideal. So wird er satt, bleibt gesund und fühlt sich wohl. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie nicht zu viel von einer bestimmten Nahrungsmittelgruppe geben. Ein ausgewogenes Verhältnis ist wichtig.

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