Die Dogge ist eine Rasse, die durch ihre imposante Erscheinung und ihr sanftes Wesen beeindruckt. Mit ihrer enormen Größe, dem kräftigen Körperbau und einem eleganten Auftreten zieht sie viele Blicke auf sich. Trotz ihres majestätischen Aussehens ist die Dogge ein liebevoller und treuer Begleiter. Sie zeigt sich anhänglich, ruhig und ist ihren Menschen gegenüber sehr verbunden.
Steckbrief einer Dogge
| FCI Gruppe: | Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde |
| Uhrsprung: | Deutschland |
| Größe: | Rüde: 76 bis 86 cm Hündin: 71 bis 81 cm |
| Gewicht: | Rüde: 54 bis 90 kg Hündin: 45 bis 59 kg |
| Lebenserwartung: | 8 bis 10 Jahre |
| Fell: | kurz, Struktur glatt, glänzend |
| Farben: | schwarze Maske, Körper in Rehfarben, Blau, Gelb- schwarz gestromt, Gelb-schwarz gefleckt |
| Speichelfluss: | sehr wenig Speichelfluss |
| Körperbau: | muskulös mit starker Brust, quadratische Schnauze, sehr groß, lange Rute |
| Augen: | mandelförmig, mittelgroß, dunkel |
| Ohren: | flache Hängeohren |
Herkunft und Geschichte
Bereits im alten Ägypten wurden frühe Darstellungen von Hunden gefunden, die der heutigen Dogge ähneln. Diese Tiere hatten kürzere Beine und wirkten kräftiger. Die ältesten Abbildungen stammen etwa aus dem Jahr 2200 v. Chr. Über Handelswege gelangten sie auch nach Europa – unter anderem nach Deutschland.
Dort begannen Züchter, gezielt Merkmale weiterzuentwickeln. Es wird vermutet, dass dabei Greyhounds und Molosserhunde verwendet wurden. Ab 1592 setzte der Adel Doggen zur Jagd auf Wildschweine ein. Im 19. Jahrhundert kamen sie zunehmend bei der Großwildjagd zum Einsatz – gemeinsam mit Gutsherren und Förstern.

Charakteristisch für die Dogge
Die Dogge ist ein aktiver Hund mit großem Bewegungsdrang. Sie braucht Menschen, die gerne spazieren gehen und Zeit mit ihr verbringen. Ihrer Familie gegenüber ist sie sehr loyal. Fremden gegenüber ist sie aufmerksam und gibt schnell laut, wenn jemand Unbekanntes sich nähert.
Da die Dogge zu den größten Hunderassen zählt, ist frühes Training besonders wichtig. Eine gute Sozialisierung ab dem Welpenalter sorgt für ein ausgeglichenes und sicheres Verhalten im Alltag.
Aussehen der Dogge
Die Dogge besitzt kurzes, glattes sowie glänzendes Fell. Sie kommt in verschiedenen Farben vor, wobei bestimmte Varianten typisch sind. Rehfarben, Blau, Gelb-schwarz gestromt oder Gelb-schwarz gefleckt sind häufig vertreten. Eine schwarze Maske tritt oft auf, während weiße Fellfarbe laut Zuchtstandard nicht erlaubt ist.
Ihr Körperbau ist muskulös, mit breiter Brust sowie langer Rute. Die Schnauze ist quadratisch, was ihr ein markantes Profil verleiht. Die Augen sind dunkel, mandelförmig und mittelgroß, wodurch der Blick ausdrucksstark wirkt. Ihre Ohren liegen flach an, wobei sie seitlich herabhängen.
Ein Rüde wiegt zwischen 54 bis 90 Kilogramm und erreicht eine Größe von 76 bis 86 Zentimetern. Hündinnen sind etwas leichter (45 bis 59 Kilogramm) sowie kleiner (71 bis 81 Zentimeter).
Haltung der Hunderasse
Aufgrund ihrer Größe benötigt die Dogge viel Platz. Ideal ist ein Zuhause mit großem Garten oder einem eingezäunten Hof, in dem sie sich frei bewegen kann. Zusätzlich braucht sie regelmäßige Spaziergänge, um ihre Muskeln zu stärken und Energie abzubauen.
Trotz ihrer Größe ist die Dogge freundlich und sanft. Sie liebt den engen Kontakt zur Familie. Eine Haltung im Zwinger oder allein im Garten ist nicht geeignet. Die Dogge möchte Teil des Familienlebens sein – egal ob beim Entspannen im Wohnzimmer oder bei Ausflügen.
Eine frühe sowie liebevolle Erziehung ist wichtig, da die Dogge durch ihre Kraft sonst schnell zur Herausforderung wird. Das Training sollte auf positiver Bestärkung basieren, damit Vertrauen entsteht und der Hund motiviert bleibt. Mit Geduld, Konsequenz sowie Zuneigung lässt sich die Dogge gut führen. Sie ist intelligent sowie lernfreudig, wodurch die Erziehung erleichtert wird.
Gesundheitliche Probleme der Rasse
Die Dogge zählt zu den sehr großen Hunderassen. Daher ist sie anfällig für typische Erkrankungen wie Hüftgelenksdysplasie und Ellbogendysplasie. Auch Abnutzungserscheinungen an der Wirbelsäule können auftreten.
Weitere häufige Gesundheitsprobleme sind Magendrehungen, Herzerkrankungen und eine aggressive Form von Knochenkrebs. Regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt sind daher besonders wichtig. Eine frühzeitige Diagnose kann die Lebensqualität deutlich verbessern.

Pflege und Ernährung
Die Pflege der Dogge ist relativ unkompliziert, weil ihr kurzes Fell nur wenig Aufwand erfordert. Es reicht, sie regelmäßig mit einer weichen Bürste zu kämmen, damit lose Haare entfernt und das Fell glänzend bleibt.
Auch die Ohren sollten regelmäßig kontrolliert sowie gereinigt werden, um Infektionen zu vermeiden. Die Krallen wachsen schnell, weshalb sie regelmäßig gekürzt werden sollten.
Zähneputzen sowie gelegentliches Baden unterstützen die allgemeine Hygiene und fördern die Gesundheit der Dogge.
Bei der Ernährung ist Qualität besonders wichtig. Die Dogge braucht ein ausgewogenes, nährstoffreiches Futter, das auf große Rassen abgestimmt ist. Da sie zu Übergewicht neigt, solltest du die Futtermenge kontrollieren. Auch regelmäßige Bewegung hilft, das Gewicht im Griff zu behalten.
Frisches Wasser muss immer verfügbar sein – besonders nach körperlicher Aktivität. Am besten lässt du dich von einem Tierarzt beraten, um einen individuellen Ernährungsplan für deine Dogge zu erstellen.
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