Arthrose beim Hund – Symptome Ursachen und Behandlung

Von | 22. Januar 2019

Arthrose beim Hund Man untersucht Hinterbeine eines Hundes

Ein Hund gilt in vielen Familien als fester Bestandteil und als zusätzliches Familienmitglied. Wie jedes andere Lebewesen auch kann der beste Freund des Menschen jedoch auch erkranken. Da die Tiere sehr viel Bewegung benötigen ist besonders die Arthrose beim Hund sehr gefährlich. Der Besitzer des Hundes muss die Erkrankung früh erkennen, damit eine effektive Behandlung erfolgen kann.

Das Hauptproblem einer Arthrose beim Hund ist der Umstand, dass diese Gelenkerkrankung schleichend verläuft. Leider sind die Leute der Meinung, dass die Erkrankung hauptsächlich ältere Hunde befallen würden. Fakt ist jedoch, dass auch jüngere Hunde nicht vor der Krankheit gefeit sind. Es ist daher immens wichtig für jeden Hundebesitzer genauere Informationen über die Symptome zu haben. Das selbe gilt für die Möglichkeiten der Behandlung.

Was ist eigentlich die Arthrose beim Hund?

In einfachen Worten ausgedrückt handelt es sich bei einer Arthrose beim Hund um einen Gelenkverschleiß. Im Grunde genommen verläuft die Erkrankung ähnlich wie bei dem Menschen ab. Die Gelenke schwellen an und verursachen Schmerzen. Behandelt man die Erkrankung nicht, kann sich das Tier später überhaupt nicht mehr bewegen. Jeder Hundebesitzer kann sich ausmalen wohin das bei dem treuen Liebling letztlich führt.

Arthrose beim Hund. Schwimmender Berner Sennen Hund im Wasser

Arthrose beim Hund Erkennen

Wenn der Hund lahmt oder generell in seinen Bewegungsabläufen steif wirkt, kann dies ein erstes Anzeichen für eine Arthrose sein. Ein deutliches Anzeichen für Arthrose ist, wenn sich der Patient nicht mehr mühelos bewegen kann. Meistens beginnt die Arthrose an den Hinterläufen des Hundes. Des weiteren kann es aber auch sein, dass er nicht mehr lange in der selben Stellung liegen kann. Dasselbe gilt für Schwierigkeiten beim Treppensteigen.

In diesem Fall ist der Gang zum Tiermediziner unerlässlich. Dieser kann eine sichere Diagnose erstellen und die richtigen Maßnahmen zur Linderung der Schmerzen bei Ihrem Hund verordnen. Für die zweifelsfreie Diagnostik wird es notwendig sein, Röntgenbilder zu erstellen. Der Tiermediziner wird dabei alle Gelenke des Hundes genau untersuchen denn es gibt keine besondere Befallstatistik bei einem Hund. Arthrose kann prinzipiell in allen Gelenken auftreten, ist jedoch heutzutage bei rechtzeitiger Erkennung sehr gut behandelbar!

Arthrose beim Hund. Alter Hund Übung Autorampe

Behandlung der Arthrose

Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten zur Therapie. Sie können den Gelenkverschleiß nicht rückgängig machen, jedoch die damit verbundenen Schmerzen für den treuen Begleiter stark lindern. Das Hauptziel der Behandlung kann daher nur lauten eine Verschlimmerung des Krankheitsbildes zu verhindern! Eines sei gleich vorweg zur Beruhigung eines jeden liebenden Hundebesitzers gesagt. Hunde mit Arthrose können noch sehr viele Jahre leben, sofern die Arthrose behandelt wird. Üblicherweise verschreiben Tiermediziner zur Behandlung der Schmerzen cortisonhaltige Medizin, die der Hund über einen längeren Zeitraum einnehmen muss.

Diese Medikamente sind in der Regel multiwirksam und stärken das betroffene Gelenk. Wenn die Ursache für den Gelenkverschleiß bekannt ist, kann sie zukünftig unterbunden werden. Dadurch wird ein Fortschreiten der Krankheit verhindert. Sofern die Arthrose beim Hund aufgrund von Fehlstellungen aufgetreten ist können diese operativ behoben werden. Doch nicht immer ist eine Operation letztlich notwendig. Es gibt auch Maßnahmen zur Vorbeugung, die jeder Besitzer daheim im täglichen Leben umsetzen kann. Je nach Schwere der Krankheit kann Bewegung im Wasser hilfreich sein. Deshalb ist es ratsam mit dem Hund schwimmen zu gehen.

Arthrose kann sowohl durch falsche Gelenkbelastung als auch durch Übergewicht entstehen. Wenn der vierbeinige Liebling eher zu den molligen Hunden gehört ist es wichtig ihn auf eine Diät zu setzen. Auch kann man seine Ernährung umstellen. Wenn eine Arthrose beim Hund aufgetreten ist sollte zudem die Bewegung des Tieres nicht überstrapaziert werden. Hierbei ist es jedoch wichtig die Bewegung nicht gänzlich einzustellen. Da anderenfalls die betroffenen Gelenke dauerhaft versteifen können.