Auto fahren mit Hund – Sicherheit geht vor

Von | 7. Oktober 2021

Auto fahren mit Hund ist so eine Sache für sich. Der eine Hund kann es kaum erwarten wenn er ins Auto darf. Ein anderer Hund hat panische Angst vor dem Auto fahren. Auch Reiseübelkeit kann bei einem Hund auftreten. Einige Hunde haben schon mal ein schlechtes Erlebnis beim Auto fahren erlebt. Dieses schürt die Angst vor dem Auto fahren. Ein Hund hat es nicht in der Hand beziehungsweise in der Pfote wo es hin geht. Geht es zum Tierarzt oder auf den Hundeplatz. Ihr vierbeiniger Liebling sitzt oder liegt im Auto und dennoch bewegt er sich fort. Das kann zu einem komischen Gefühl bei einem Hund führen.

Vor der Fahrt mit Hund

Ist Ihr Hund noch nie in einem Auto mit gefahren, sollten Sie ihn erst an das Auto gewöhnen. Auch das Üben mit ihm kann nicht schaden. Setzen Sie Ihren Hund ins Auto, beobachten Sie Ihren Hund. Wie verhält er sich, hat er Angst oder sitzt er ganz brav im Auto. Zeigt er Angst befreien Sie ihn aus dem Auto und versuchen Sie es in den nächsten Tagen noch mal. Sollte er brav im Auto bleiben können Sie sich auf den Fahrersitz setzen und den Motor starten. Beobachten Sie Ihren vierbeinigen Liebling genau, wie reagiert er auf die Motorengeräusche. Verhält er sich ruhig können Sie auch ein paar Kilometer fahren.

Sicher Auto fahren mit Hund

Es gibt mehrere Möglichkeiten einen Hund im Auto zu transportieren. Welche Möglichkeit Sie nutzen bleibt Ihnen überlassen. Die sicherste Möglichkeit ist eine Transportbox. Es gibt aber auch noch die Möglichkeit einen speziellen Hundegurt zu benutzen. Dabei sollte man auf keinen Fall ein Hundehalsband benutzen sondern ein Hundegeschirr. Bei einem Unfall könnte ihr Hund durch das Auto geschleudert werden. Dieses sorgt bei einem Hundehalsband dazu das Ihr Hund im wahrsten Sinne erhängt wird. Eine andere Möglichkeit ist der Transport im Kofferraum, dazu sollten Sie aber einen Kombi fahren. Fahren Sie eine Limousine würde ich einen Hund nie im Kofferraum transportieren. Ich schreib mit Absicht transportieren, da laut Stvo ein Hund kein Lebewesen ist sondern ein Gegenstand. Daher richten sich die Gesetze was den Transport angeht danach als wäre ein Hund ein Gegenstand. Das bedeutet das man einen Hund sichern muss.

Auto fahren mit Hund. Hündin springt auf die Rückbank eines Autos


Was gibt es bei der Fahrt mit Hund zu beachten

Fahren Sie vorsichtig, vermeiden Sie schnelles lenken und fahren Sie vorausschauend. Laute Musik aus dem Radio geht gar nicht, wenn Musik dann leise. Streiten mit dem Beifahrer ist ebenso ein no go, denn dieses bekommt Ihr Hund mit. Dadurch wird Ihr Hund nur noch mehr gestresst. Sollten Sie nicht allein mit dem Auto fahren, gibt es die Möglichkeit das Ihr menschlicher Begleiter auf der Rückbank sitzt. So kann er Ihren Hund vorsichtig streicheln und ihm damit zeigen das er nicht alleine ist.

Planen Sie regelmäßig Pausen ein. In diesen Pausen kann Ihr Hund sich die Pfoten vertreten und was trinken. Halten Sie dabei aber wenn möglich Abstand von Pfützen. Das Wasser in den Pfützen ist nicht gerade gut für Ihren Hund. Ein Pfützentrinker könnte durch das trinken des Wassers krank werden. Vermeiden Sie das Rauchen im Auto, dieser Geruch könnte zu noch mehr Stress bei Ihrem Hund führen. Da zählt auch nicht die Ausrede ich rauch doch aus dem Fenster raus. Rauchen können Sie wenn Sie Pause machen oder am Ziel angekommen sind. Da Sie auf längeren Fahrten mit Hund eh öfters Pause machen sollten können Sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. So wird aus der Raucherpause gleichzeitig eine Pause für Ihren Hund.

Auto fahren mit Hund. Hündin in einer Hundebox die in einem Auto auf der Rückbank liegt

Was gibt es sonst noch zu beachten beim Auto fahren mit Hund

Fahren Sie in den Urlaub mit Hund müssen Sie sich erkundigen welche Einreisebestimmungen gelten, wenn Sie Deutschland verlassen. Für den Anfang sollten Sie aber eher kürzere Strecken bevorzugen. Dieses kann die kurze Fahrt auf die Felder sein zur Gassirunde. Dieses hat den positive Effekt das Ihr vierbeiniger Liebling die Auto fährt mit Hund mit was positiven verbindet. So kann es passieren, dass Ihr Hund zwar immer noch Angst vor dem Autofahren hat. Dabei aber denkt es geht zur Gassirunde. Seine Lieblingsdecke oder Lieblingsspielzeug kann helfen ihn während der Fahrt zu beruhigen. An ihnen haftet der Geruch von was vertrauten.

Ist es Ihnen möglich Ihren Hund vor der Reise auszupowern machen Sie das. Ein erschöpfter Hund könnte trotz Angst im Auto einschlafen. Vermeiden Sie Stress von Ihrer Seite aus, versuchen Sie so ruhig wie möglich zu bleiben. Ihr Hund merkt schnell das Sie gestresst sind, dieses überträgt sich auf ihn und er bekommt noch mehr Angst.

Reisekrankheit bei Hunden

Genau wie bei uns Menschen gibt es die Reisekrankheit. Sollte Ihr vierbeinigen Liebling sich bei der Autofahrt übergeben, stark hecheln oder urinieren und koten. Können das Anzeichen einer Reisekrankheit beim Hund sein. Suchen Sie bei den Symptomen lieber den Tierarzt auf. So wie bei uns Menschen gibt es auch für Hunde Medikamente gegen eine Reisekrankheit.