Dog Dancing – Was ist das überhaupt

Von | 11. März 2022

Dog Dancing ist eine Hundesportart die ihre Wurzeln in den USA hat. Dabei handelt es sich wie der Name schon sagt um das Tanzen mit Hund. Es gibt zwei Arten von Dog Dancing. Bei dem sogenannten Heelwork to Music handelt es sich vorwiegend um ein diszipliniertes Programm. Ebenso wird bei der Bewertung auf die korrekte Füßarbeit geschaut. In bis zu 18 verschiedenen Fußpositionen können Drehungen und Sprünge eingearbeitet werden. Die zweite Art von Dog Dancing ist der Freestyle. In dieser Art ist alles erlaubt was Frauchen oder Herrchen mit dem Hund machen kann. Dabei ist es Voraussetzung, dass die Bewegungen, Tricks und Kunststückchen rhythmisch zur Musik passen.

Dog Dancing tanzen aber wo?

Es gibt Hundeschulen die bieten Tanzkurse mit Hunden an. In diesen Kursen kann man lernen wie das Tanzen mit Hund funktioniert. Hat man erst einmal das Grundprinzip verstanden kann man auch Zuhause mit seinem Hund üben. Dabei sollte man genug Platz haben um sich frei bewegen zu können. Ist draußen das Wetter schön kann man auch getrost dort mit seinem Hund üben. Dabei sollte man aber darauf achten das der Untergrund des Trainingsplatzes eben ist. Eine Wiese mit Mauselöcher zum Beispiel eignet sich da weniger. Man sollte aber immer daran denken das Dog Dancing Mensch und Hund Spaß machen soll. Daher sollte eine Trainingseinheit nicht langer als 20 Minuten gehen. Trainiert man über diese Zeit hinaus verliert der Hund schnell die Konzentration und damit auch die Lust. Sollte der Hund von vorneherein nicht mögen, sollte man einen Hund nicht dazu zwingen.

Es gibt sogar Turniere an denen man mit seinem Hund teilnehmen kann. Diese reichen von Turnieren für Anfänger bis hin zu Turnieren für Profis. Da ist für jeden etwas dabei wenn man sich mit anderen messen möchte.

Vorteile von Dog Dancing

Zu den Vorteilen zählen:

  • Eine stärkere Bindung zwischen Mensch und Hund.
  • Spaß am Tanzen mit Hund.
  • Der Gehorsam des Hundes wird gestärkt.
  • Mensch und Hund bekommen eine stärkere Fitness.

Da beim Tanzen jeder Schritt sitzen sollte muss man sich mit seinem Tanzpartner sehr gut absprechen. Das gilt für Tänze zwischen Mensch und Mensch, aber genau so bei Tänzen zwischen Mensch und Hund. Das steigert in beiden Fällen die Bindung die man beim Tanzen aufbauen muss. Steht der Spaß im Vordergrund kommt auch dieser nicht zu kurz. Ein Tanzpartner muss genau wissen wann er was machen muss. Das bedeutet für den Hund er muss genau darauf hören was der Mensch von ihm möchte. Dieses steigert den Gehorsam des Hundes. Da Tanzen ein Sport ist steigert es zwangsweise die körperliche Fitness.

Dog Dancing. Frau macht Hundetanz mit ihrem Hund.

Welche Hunde eignen sich für das Tanzen

Im Grunde kann man mit jedem Hund das Tanzen üben. Jedoch gibt es einige Grundvoraussetzungen die erfüllt sein müssen. Die Grundkommandos die ein jeder Hund kennen sollte müssen sitzen. Der Hund muss ein gutes Sozialverhalten an den Tag legen. Jede Hunderasse eignet sich für das Dog Dancing. Jedoch sollte ein Hund an körperlichen Einschränkungen leiden wäre ein vorheriges abklären mit dem Tierarzt anzuraten.

Welche Menschen eignen sich für das Tanzen mit Hund?

Alle Menschen eignen sich für das Tanzen mit Hund. Grundsätzlich sollte man Spaß am Tanzen haben. Es kann nicht schaden wenn man schon einige Erfahrungen in der Tanzschule gemacht hat. Aber Grundvoraussetzungen ist dies nicht. Möchte man den Sport professionell betreiben muss man in der Lage sein Rückschläge in Kauf zu nehmen. Aber das gilt für alle Sportarten die man professionell betreiben möchte. Man sollte eine große Portion Geduld für seinen Hund mit bringen.

Dog Dancing. Blonde Frau kniet auf dem Boden und hat Ihren Hund auf der Schulter.

Wie beginnt man mit Dog Dancing?

Zunächst einmal beginnt man mit den Grundübungen. Diese sind:

  • Eine Drehung vom Hund um das Bein des Menschen.
  • Drehung vom Hund um die eigene Achse.
  • Sprünge über die gestreckten Beine oder Arme des Menschen.
  • Beinslalom vorwärts und rückwärts.
  • Die Hunderolle.
  • Männchen machen.
  • Hund gibt einem die Pfote.
  • Hund kriecht auf dem Boden herum.
  • Fußarbeit In alle 4 Himmelsrichtungen.

Wie oben bereits erwähnt sollte man nie länger als 20 Minuten mit einem Hund üben. Lieber regelmäßig auf mehrere Tage verteilt. Dazwischen immer mal wieder ein paar Tage Pause. Mehrere Tage hintereinander sind ok wenn man dazwischen auch mal ein paar Tage Pause einplant. Das Loben des Hundes darf auf keinen Fall fehlen. Dieses kann Anfangs mit Leckerlis geschehen. So kann man seinen Hund noch zusätzlich motivieren. Zu einem späteren Zeitpunkt sollte man die Leckerlis nicht mehr ganz so oft geben und mehr mit lobenden Worten arbeiten.

Hat man die Tricks gut drauf kann man versuchen die Tricks und Schrittfolgen hintereinander einzubauen. Klappt das recht gut kann man versuchen die Bewegungen an die Musik anzupassen. Bei dem ganzen üben darf man eines nie vergessen es soll Spaß machen für Mensch und Hund.

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