Hundehautwurm beim Hund – Würmer unter der Haut

Von | 8. November 2020
Hundehautwurm beim Hund. Hund schnuppert an Blumen

Der Hundehautwurm beim Hund wird von Stechmücken übertragen. Aber auch Menschen können von einer infizierten Mücke gestochen werden. Der Unterschied zum Hund ist allerdings das sich die Larven in der Haut des Menschen nicht entwickeln können. Die lateinische Bezeichnung des Wurmes lautet Dirofilaria repens. Er zählt zu den Parasiten. Die Larven brauchen für die Entwicklung warme Außentemperaturen. Da bei uns die Temperaturen auch in der Nacht recht hoch sein können erhöht sich die Ausbreitung der kleinen Tierchen.

Von der Larve zum Hundehautwurm

Durch einen Insektenstich von einer infizierten Mücke gelangen die Larven in die Haut des Hundes. Dort wachsen sie heran bis es geschlechtsreife Würmer sind. Unter der Haut können die Hundehautwürmer bis zu 17 cm lang werden. Von der Larve bis zum ausgewachsenen Wurm dauert es 6 Monate. Die weiblichen Tierchen gebären Larven, diese Larven sind gerade einmal ein Drittel Millimeter groß. Die kleinen Larven wandern dann durch die Unterhaut in die Blutbahn des Hundes. Wird der Hund dann von einem Insekt gestochen wandern die Larven durch das Blut des Hundes in das Insekt.

Erst in der Mücke entwickeln sich die Larven dann weiter. Sticht die Mücke dann ein weiteres Lebewesen werden die Larven wieder übertragen. Dabei muss es sich nicht um einen Hund handeln auch Wildtiere und der Mensch kann gestochen werden. Somit braucht der Hundehautwurm die Mücke als Zwischenwirt. Daher ist eine direkte Weitergabe von Hund zu Hund oder von Hund zu Mensch nicht möglich.

Hundehautwurm beim Hund. Schlapper Hund auf PVC Boden

Symptome des Hundehautwurmes

Kurze Zeit nach dem Stich kann es unter Umständen zu geröteten Stellen auf der Haut kommen. Häufiges kratzen kann darauf hindeuten das ein Hund den Hundehautwurm in sich trägt. Dazu kommt noch das der Hund einen kranken Eindruck auf einen macht. Es kann zu Blutungen und Knötchen unter der Haut kommen. Entzündungen der Haut kann durch das ständige kratzen entstehen.

Behandlung eines Hundehautwurmes

Sollte man den Verdacht haben das sein Hund sich mit dem Hundehautwurm infiziert hat, sollte man dieses von einem Tierarzt bestätigen lassen. Da die Behandlung zum Glück in den meisten Fällen nicht schwer ist kann der Tiermediziner geeignete Maßnahmen vorschlagen.

Hundehautwurm beim Hund vermeiden

Da in Asien, Afrika und Südeuropa der Hundehautwurm viel häufiger vertreten ist solle man im Urlaub dort sich und seinen Hund gegen Insektenstiche schützen. Des weiteren kommt hinzu das Hunde die über Tierschutzorganisationen von dort zu uns kommen von einem Tierarzt gut untersucht werden.

Im Fachhandel gibt es Produkte die gegen Insektenstiche helfen. Diese Produkte können dafür sorgen das die Mücken fern bleiben. Es gibt auch spezielle Mückenabwehrmittel die beim Hund helfen. Die Wirkstoffe Imidacloprid und Permenthrin halten auch Stechmücken ab. Jene Wirkstoffe können in Mittel gegen Zecken enthalten sein. Der Duft der Produkte sorgt dafür das die Stechmücken zum größten Teil fern bleiben. Bei der Anwendung ist darauf zu achten das Augen, Nase und Mund nicht in Berührung mit den Mitteln kommen. Des weiteren gibt es Hundehalsbänder mit speziellen Wirkstoffen. Diese Halsbänder verjagen die kleinen Mücken, so das es möglichst zu keinem Stich kommt. Ein Moskitonetz über dem Schlafplatzes des Hundes gespannt zeigt ebenfalls Wirkung. Dabei ist zu beachten das die Maschen des Netztes nicht zu groß sind. Denn die Sandmücke zum Beispiel ist sehr klein und könnte durch zu große Maschen hindurch fliegen.

Hundehautwurm beim Hund. Zwei Hunde vor einem Bild der Toskana

Verträglichkeit der Mittel gegen den Hundehautwurm beim Hund

In der Regel vertragen die meisten Hunde die Wirkstoffe in den Mitteln die gegen Insektenstiche wirken gut. Jedoch kann es zu Unverträglichkeiten kommen. Diese können verschiedene Ursachen haben. Zum einen können Krankheiten eine Rolle spielen. Ebenfalls kann es bei empfindlichen Hunden zu Nebenwirkungen kommen. Was auf keinen Fall schaden kann ist das lesen des Beipackzettels.